e-med ppp
Fraunhofer-Institut für Software- und Systemtechnik ISST
e-med ppp - Warenlogistik im Krankenhaus
Mit der Aufnahme eines Patienten im Krankenhaus wird eine Vielzahl an Logistikprozessen ausgelöst. Die große Anzahl dieser Prozesse ist immer auch mit einem Fehlerrisiko behaftet. Jährlich ereignen sich allein in Europa durch die falsche Vergabe von Medikamenten schätzungsweise zwischen 14.000 bis 30.000 Todesfälle.
Das im September 2009 gestartete Projekt "e-med ppp" zielt darauf ab, die Patientensicherheit bei der Medikamentenvergabe in Krankenhäusern zu verbessern und die Warenlogistik vom Hersteller bis zu den Patienten zu optimieren. Es soll eine Lösung geschaffen werden, die zur Qualitätssicherung in der in der Arzneimitteltherapie, beim medizinischen Sachbedarf und sonstigen Medikalprodukten beiträgt, die Verordnungs- und Bestellfehler deutlich reduzieren hilft und damit die Patientensicherheit qualitativ verbessert. Ein wesentlicher Aspekt der Projektentwicklung liegt darin, internationale Standards zu berücksichtigen und die neue Logistiklösung in bereits bestehende Krankenhaussysteme und -abläufe integrierbar zu gestalten. Ein Konsortium aus 18 Partnern wird im Rahmen des Projekts eine Software- und Hardware-Lösung entwickeln, die die gesamte Warenlogistik in Krankenhäusern verbessert und zu einer erheblichen Kostenoptimierung beiträgt.
Förderung
Land Nordrhein-Westfalen (im Rahmen des Forschungswettbewerbs Logistik.NRW).
Partner
Aus der Forschung:
- Fraunhofer IML
- Universität Bochum
- Universität Duisburg/Essen
- Fachhochschule Münster
- Institut für Arzneimittelsicherheit
- MedEconRuhr
- Wirtschaftsförderungsgesellschaft Herne
Aus der Industrie:
- Roeser Medical
- 3M
- B.Braun
- Paul Hartmann AG
- F-LOG AG
- RpDoc Solutions
- GS1 Germany
- GS GmbH
Aus der Praxis (Erstanwender):
- Stiftung Katholisches Krankenhaus Herne
- Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke
Laufzeit
September 2009 - September 2012




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