Enquete-Kommission »Künstliche Intelligenz« des Deutschen Bundestages zu Datensouveränität

Institutsleiter Prof. Dr.-Ing. Boris Otto hat am 3. Juni 2019 vor der Enquete-Kommission »Künstliche Intelligenz – Gesellschaftliche Verantwortung und wirtschaftliche, soziale und ökologische Potenziale« des Deutschen Bundestages zu »Datenmanagement und Datensouveränität« gesprochen.

 

Er stellte Grundzüge des Projekts »International Data Space« (IDS) vor. Ziel der Initiative sei es, eine Architektur für »Datensouveränität in der Plattform-Ökonomie« zu schaffen. So solle der Fluss der Daten über verschiedene Plattformen hinweg unter Wahrung der Datensouveränität ermöglicht werden.

Datensouveränität bedeute dabei die Selbstbestimmung des Datengebers über die Verwendung der Daten. Dies sei Voraussetzung dafür, dass Unternehmen ihre Daten überhaupt teilten. Otto sah die Politik in der Pflicht, entsprechende Rahmenbedingungen etwa durch die gesetzliche Verankerung von Grundsätzen zur Datensouveränität im europäischen Wirtschaftsraum zu schaffen oder durch Pflichtanforderungen von Datensouveränität in öffentlichen Ausschreibungen.