Hospital Engineering

Hospital Engineering – Ganzheitliches Prozessmanagement im Krankenhaus

Flexibilität

Das Gesundheitswesen der Zukunft mit den sich ändernden wirtschaftlichen Grundlagen erfordert Flexibilität von den Krankenhäusern. Auf der medizinischen Ebene führt dies zu einer Verschiebung der Leistungserbringung in den ambulanten Bereich im Rahmen der integrierten Versorgung oder bei ambulanten OP-Zentren, aber auch in Richtung von Pflegeeinrichtungen oder anderen Dienstleistern. Flexibilität in den medizinischen Abläufen fordert von den Häusern zudem aber auch eine Flexibilität in den Prozessen und eine Skalierbarkeit der Gebäude- und Raumnutzung sowie der Krankenhaustechnik insgesamt. Kapazitäten müssen sehr kurzfristig auf- aber auch abgebaut werden können.

Sicherheit

Menschen stehen im Zentrum aller Prozesse in Krankenhäusern. Diese Tatsache bedingt höchste Anforderungen an Sicherheit. Sicherheit kann sich dabei u.a. auf Anlagensicherheit, Energie- sowie Ver- und Entsorgungssicherheit, Sicherheit im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnik (Safety, Security, Privacy) und Prozesssicherheit, d.h. die Robustheit aller medizinischen und nicht- medizinischen Abläufe, beziehen. Letztendlich sind alle Bereiche der Krankenhaustechnik, Logistik und Informations- und Kommunikationstechnik davon betroffen.

Integration

Krankenhäuser agieren in einem komplexen Umfeld von anderen medizinischen Einrichtungen, niedergelassene Ärzte, Dienstleistern, Zulieferern und Versorgern, Pflegeeinrichtungen, Apotheken, Sanitätshäusern sowie anderen medizinischen Leistungserbringern (Logopäden, Fußpflege etc.). Die Wettbewerbsfähigkeit eines Krankenhauses hängt in hohem Maße davon ab, ob und wie effizient  ein Haus mit seinem Umfeld verzahnt ist. Nur wenn die internen Prozesse mit externen Prozessen auf medizinischer und organisatorischer Ebene synchronisiert sind, kann dieses erreicht werden.

Wie man diesen drei Kernanforderungen Flexibilität, Sicherheit und Integration in den verschiedenen Bereichen des Krankenhauses begegnen kann, ist Gegenstand dieses Projekts.

Partner

Die Initiative Hospital Engineering wird vom Fraunhofer ISST zusammen mit den drei übrigen Fraunhofer-Instituten im Ruhrgebiet getragen:

  • Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML, Dortmund
  • Fraunhofer-Institut für mikroelektronische Schaltungen und Systeme IMS, Duisburg
  • Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT, Oberhausen

Laufzeit

Januar 2011 bis April 2014

Förderung

Das Projekt »Hospital Engineering« wird vom Land Nordrhein-Westfalen und der Europäischen Union unter dem Förderkennzeichen 005-GW01-066A gefördert.

Weitere Informationen finden Sie auch unter:
www.hospital-engineering.org