eBusiness-Plattform Gesundheitswesen

Das Projekt eBusiness-Plattform Gesundheitswesen will nicht nur den Datenaustausch und die Kooperation zwischen Gesundheitseinrichtungen, sondern auch mit dem Patienten signifikant erleichtern. Dazu erarbeiten die Projektpartner systematisch Lösungen für die datenschutzkonforme Interoperabilität von IT-Anwendungen und Geschäftsprozessen im Gesundheitswesen. Ihr Ziel: Die Erarbeitung eines Standardportfolios von Schnittstellen, auf dessen Basis die Industrie interoperable Lösungen für verschiedene Anwendungen entwickeln kann. Dazu sollen - so weit wie möglich - existierende Standards berücksichtigt oder weiterentwickelt werden. Im Projekt werden folgende Aspekte angegangen, um die Interoperabilität, die Versorgungsqualität, die Produktivität und die Ökonomie im Gesundheitswesen zu steigern:

  • Datenschutzmechanismen und Datensicherheitsmechanismen
  • Terminologie und Ontologieserver und semantische Bezugssysteme
  • Data-Dictionary Server
  • Anforderungen und Interoperabilität von und zu einrichtungsübergreifenden Aktensystemen
  • IT-gestütztes Qualitätsmanagement, Leitlinien und Dokumentation
  • IT-Unterstützung und Austauschformate für klinische Pfade und Prozesse
  • Leistungsangebots- und Terminbuchungsplattform
  • Interoperabilitätsmodule für Primärsysteme
  • Basis- und Infrastrukturdienste für die Anwendungen

Die Ergebnisse des Projektes werden nach Abstimmung und Freigabe durch die Projektpartner nach Projektende öffentlich verfügbar sein und sollen den Grundstein legen für eine interoperable anwendungsorientierte Plattform für IT-Anwendungen im Gesundheitswesen. Dabei werden die Arbeiten der gematik nach bekanntem Stand und Implementierung berücksichtigt.

Weitere Informationen:
www.ebpg-nrw.de/

Partner des Fraunhofer ISST

  • Agfa Healthcare GmbH 
  • Duria eG
  • Fachhochschule Dortmund
  • iSOFT Health GmbH
  • Ruhr-Universität Bochum
  • Siemens AG 
  • Tieto Deutschland GmbH
  • T-Systems

Laufzeit

November 2010 bis Oktober 2013

Förderung

Das Projekt wird unter der Förderkennziffer 005-GW01-038A-J aus Mitteln des Landes Nordrhein-Westfalen und der Europäischen Union gefördert.