Anwesenheitserkennung im Gebäude

Die Anwesenheitserkennung von Personen oder Objekten allgemein in Gebäuden oder die genaue Bestimmung der Position sind Problemstellungen, die schon seit langer Zeit mit den jeweils verfügbaren Technologien gelöst wurden. Das Fraunhofer ISST hat ein Verfahren entwickelt, das als Basis für die Erkennung Beacons nutzt. Gegenüber bestehenden Verfahren zeichnet sich der Ansatz des Fraunhofer ISST insbesondere durch seine einfache und kostengünstige Realisierung aus. Daher wurde es auch zum Patent angemeldet.

Anwesenheitserkennung im Gebäude

Das Verfahren des Fraunhofer ISST nutzt zwei Typen von Beacons: Raum-Beacons, die nur innerhalb eines Raumes in einem Gebäude empfangen werden, und Flur-Beacons, die vornehmlich auf einem Gebäudeflur empfangen werden. Mittels eines mobilen Empfängers (der die Person oder den Gegenstand identifiziert, der den Empfänger führt) und der lokal positionierten Beacons, die einem Raum bzw. einer Lokation eindeutig zugeordnet sind, wird die Anwesenheit in beinahe Echtzeit erkannt. Grundvoraussetzung ist das Vorhandensein von Wänden und Türen und der daraus resultierenden Tatsache, dass Räume durch Türen betreten und verlassen werden. Die vollflächige Abdeckung des gesamten Gebäudebereichs ist nicht notwendig, sondern nur sogenannte heiße Zonen, die aus dem Gebäude und dem Anwendungsfall hervorgehen und durch Beacons identifiziert werden.

Die Erkennung erfolgt über ein mobiles Endgerät, den sQUADRIC.

sQUADRIC

(Bild: sQUADRIC)

Mit dem sQUADRIC hat das Fraunhofer ISST ein leichtgewichtiges, interaktionsfreies Lesegerät für Beacons entwickelt, das die erkannten Ereignisse über ein Gateway zur weiteren Verarbeitung in die Cloud kommuniziert. Dabei kann der Datentransfer sowohl über WLAN als auch per Mobilfunk (2G, 3G, 4G) erfolgen. Die Stromversorgung des sQUADRIC kann sowohl netzunabhängig über Akkus sowie per USB-Schnittstelle erfolgen. Je nach Dimensionierung des Akkus und nach der Übertragungshäufigkeit und dem Datentransfervolumen sind Betriebszeiten von einer Schicht bis zu mehreren Tagen möglich.

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