Creating Data Ecosystems

Daten als Gleichgewichts- und Wachstumsfaktor für die Wirtschaft nutzen

Wasser, Licht, Pflanzen und Tiere: Das Zusammenspiel all dieser Faktoren in einem natürlichen Ökosystem ist ein hervorragendes Vorbild für hochmoderne Wertschöpfungsketten in der Wirtschaft. So wie es in der Natur gelingen muss, einen Ausgleich zwischen den Interessen aller Teilnehmer eines Ökosystems zu schaffen, gilt es auch in der digitalisierten Wirtschaft, die Interessen aller Datengeber und Datennutzer bestmöglich zu verbinden.

Dies gilt besonders in datenintensiven Bereichen wie beispielsweise KI-Lösungen. Mit seiner Architektur des »International Data Space« schafft das Fraunhofer ISST gemeinsam mit seinen Forschungspartnern einen Rahmen für das kontrollierte Teilen von Daten und den souveränen Umgang mit ihnen. Der International Data Space kann daher als Blaupause für erfolgreiche Data Ecosystems angesehen werden.

Die Verbreitung digitaler Technologien und künstlicher Intelligenzen nimmt seit Jahren stetig zu und fordert eine Überholung herkömmlicher Geschäftsmodelle. Dabei spielen Daten eine zentrale Rolle. Denn während traditionelle Geschäftsmodelle auf materiellen Vermögenswerten aufbauen, sind Daten als Rohstoff nicht nur wertvoll, weil sie Informationen und Wissen beinhalten, sondern auch, weil sie genutzt werden können, um innovative Dienstleistungen und Kundenerfahrung zu beeinflussen und zu gestalten.

So ist es nicht nur wichtig, eine Verlagerung von greifbaren, materiellen Produkten hin zu »intelligenten« Produkten zu ermöglichen, oder die Kontrolle der physischen Wertschöpfungskette mit der Orchestrierung der Daten-Wertschöpfungskette zu verknüpfen. Vielmehr müssen auch Daten als wichtige Ressource im Unternehmen bewirtschaftet werden – nach den bekannten Zielgrößen Zeit, Kosten und Qualität.

Da Innovationen zunehmend in wirtschaftlichen Ökosystemen stattfinden, in denen sich verschiedene Mitglieder wie Unternehmen, Forschungsorganisationen, Zwischenhändler (z.B. elektronische Marktplätze), Regierungsbehörden, Kunden und Konkurrenten zusammenschließen, um gemeinsam innovative Wertangebote zu erzielen, muss dieser Wandel auch auf der Datenebene stattfinden: Das Ökosystem als komplexes Wirkungsgefüge verschiedener Lebewesen und deren anorganischer Umwelt überträgt sich auf die Geschäftswelt und zeichnet sich dadurch aus, dass kein Mitglied in der Lage ist, Innovationen für sich zu schaffen, sondern dass das Ökosystem als Ganzes agieren muss. Jedes einzelne Mitglied muss einen Beitrag leisten, damit alle profitieren können. Ökosysteme funktionieren und haben nur Bestand, wenn ein Gleichgewichtszustand für alle Mitglieder geschaffen ist.

Wir vom Fraunhofer ISST unterstützen unsere Kunden und Partner dabei, funktionierende und langlebige »Data Ecosystems« aufzubauen und in bestehende Prozesse zu integrieren, in dem wir u. a. gemeinsame Spielregeln und Architekturen schaffen, die das Gleichgewicht im Daten-Ökosystem erhalten. Die grundlegenden Wirkmechanismen sind in allen Geschäftsfeldern gleich.

 

 

 

 

Data Ecosystems im Gesundheitswesen:
Daten als wertvolle Ressource im Behandlungsprozess

 

Data Ecosystems in der Datenwirtschaft:
Datenmarktplätze verbinden Teilnehmer über digitale Plattformen

 

Data Ecosystems in der Logistik:
Digitale Echtzeitdarstellung als Wettbewerbsvorteil in verteilten Produktionsprozessen

 

Data Ecosystems für den Automotive Sektor:
Ohne Daten keine Künstlichen Intelligenzen und kein Machine Learning