#Data_RSR - Der Vlog des Fraunhofer ISST

#3: Der Begriff Ecosystems (07/2019)

#Data_RSR #DataValue #DataEconomy #Ecosystems

Einer der intensiv diskutierten Begriffe der Digitalisierung: »Ecosystems«.

  • Was sind Ecosystems eigentlich Ecosystems?,
  • was ist das für eine Begrifflichkeit?
  • Nur wieder eine neumodische Worthülse oder stecken echte Inhalte dahinter?
  • Worin besteht der Unterschied zwischen »Ecosystems« und »klassischen« Unternehmensnetzwerken?

Diese Fragen beantwortet Prof. Dr.-Ing. Boris Otto im heutigen VLog #3, denn:
Innovationen finden zunehmend in wirtschaftlichen Ökosystemen statt, in denen sich verschiedene Mitglieder wie Unternehmen, Forschungsorganisationen, Zwischenhändler (z.B. elektronische Marktplätze), Regierungsbehörden, Kunden und Konkurrenten zusammenschließen, um gemeinsam innovative Wertangebote zu erzielen.

Das Ökosystem als komplexes Wirkungsgefüge verschiedener Lebewesen und deren anorganischer Umwelt überträgt sich auf die Geschäftswelt und zeichnet sich dadurch aus, dass kein Mitglied in der Lage ist, Innovationen für sich zu schaffen, sondern dass das Ökosystem als Ganzes agieren muss. Jedes einzelne Mitglied muss einen Beitrag leisten, damit alle profitieren können. Ökosysteme funktionieren und haben nur Bestand, wenn ein Gleichgewichtszustand für alle Mitglieder geschaffen ist.

Wir vom Fraunhofer ISST haben uns dem Aufbau und der Integration funktionierender und langlebiger »Data Ecosystems« verschrieben. Wir schaffen u. a. gemeinsame Spielregeln und Architekturen, die das Gleichgewicht im Daten-Ökosystem erhalten. Die grundlegenden Wirkmechanismen sind in allen Geschäftsfeldern gleich.

Weitere Informationen sind auch im Jahresbericht 2018 zu finden.

#2: Der digitale Zwilling (05/2019)

#Data_RSR #DataValue #DataEconomy

Digitaler Zwilling als zentrale Voraussetzung für den Erfolg von Industrie 4.0.

  • Was ist ein digitaler Zwilling?
  • Wie er funktioniert er?
  • Wie er sich zusammensetzt. 
  • Warum ist er so wichtig für die Industrie 4.0 und
  • warum kann man ihn als die zentrale Voraussetzung bezeichnen?

Diesen, und vielen weiteren, Fragen geht Prof. Boris Otto mit der #2 Folge von DataRSR nach:

Als Produkt, das in seiner Entstehung konzeptionell charakterisiert ist und auf Daten, Informations- sowie Datenmodellen basiert, ist er kein gänzlich neues Konzept, dennoch ein Konzept, das stetig an Bedeutung gewinnt. Als Grundlage u. a. für semantische Funktionen stellt er sicher / garantiert er die Interoperabilität zwischen verschiedenen Akteuren. Daher ist der Digitaler Zwilling nicht nur wichtig für die Produktion, wo er den kompletten Lebenszyklus eines Produkts mit verschiedenen Daten abbildet, sowie den Erfolg von Industrie 4.0, sondern breitet sich immer weiter auf verschiedene Felder aus. Diese rangieren von der Logistik, über das Gesundheitswesen bis hin zu unserem Privatleben.

Die Thematik »Digitaler Zwilling« ist also eine Thematik mit hoher Relevanz für die Wirtschaft als auch unsere Gesellschaft. Denn: Es werden jeden Tag mehr Daten über uns, Produktionsketten oder sonstig Abläufe erhoben und diese Daten müssen sicher verwaltet werden. Hier setzt das Fraunhofer ISST mit seinen Forschern an.

#1: Der Wert von Daten (03/2019)

#Data_RSR #DataValue #DataEconomy

Was sind Daten wert? Wie kann man den Wert von Daten quantifizieren und messen?

Das ist eine zentrale Fragestellung für Unternehmen in Zeiten der Digitalisierung. Um den Wert von Daten zu bestimmen, können die gleichen drei Größen angesetzt werden wie bei anderen Gütern:

  1. Welche Kosten sind entstanden?
  2. Welchen Nutzwert haben die Daten?
  3. Wer ist der Käufer und was ist er bereit zu zahlen?

Es gilt also, Konzepte für die Bewirtschaftung von materiellen Gütern auf immaterielle Güter wie in unserem Fall durch Analyse gewonnene Daten zu übertragen. Das Forschungsprojekt »DEMAND – Data Economics and Management of Data driven business« entwickelt hierbei konkrete Lösungen für praxisnahe Architekturen, Vorgehensmodelle und Werkzeuge. Auch die »Arbeitsgruppe 6« der Plattform Industrie 4.0 beschäftigt sich derzeit mit dieser Thematik. Prof. Dr.-Ing. Boris Otto, geschäftsführender Institutsleiter am Fraunhofer-Institut für Software- und Systemtechnik ISST

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