Weltforum der Medizin  /  13.11.2017  -  16.11.2017

Das Fraunhofer ISST präsentiert auf der der weltweit größten und bedeutendsten Fachmesse für Medizin, der Medica in Düsseldorf vom 13. Bis zum 16. November die Projekte »NephroTeTe« und »HeLP« an einem der Landesgemeinschaftsständ des Landes NRW (Halle 15, Stand C05 / E05).

Außerdem wird Dr. Sven Meister vom Fraunhofer ISST, Leiter der Abteilung Digitization in HealthCare am 13.11. auf der Eventbühne des zweiten Gemeinschaftsstandes des Landes Nordrhein-Westfalen (Halle 3, Stand C 80) um 16:30 Uhr einen Vortrag halten, der das Projekt »EPItect – Sensorische Anfallsdetektion« thematisieren wird.

Das »NephroTeTe« Konsortium, als Gewinner der 2. Einreichungsrunde im Leitmarktwettbewerb.NRW, hat sich in den nächsten 3 Jahren zum Ziel gesetzt, patientenbezogene Daten so zu verbinden, dass sie zu therapieunterstützenden Informationen werden. Somit lassen sich immer detailliertere neue wissenschaftliche Erkenntnisse in die Patientenversorgung integrieren. Eine zu etablierende Plattform (EFA 2.0) wird einen Austausch dieser digitalisierten strukturierten medizinischen Daten zwischen behandelnder Ärztin oder Arzt und konsiliarisch tätigem Spezialisten ermöglichen. Die Behandlung wird sicherer und ressourcenschonender.

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»HeLP« (Health-& Living-Platform) befasst sich mit dem Aufbau eines sektorübergreifenden Versorgungsmanagements mit integrierter, unterstützender Nachbarschaftshilfe für die poststationäre Versorgung und das Leben im Quartier.

Die verschiedenen Akteure des Gesundheitssektors und die Bewohnerinnen und Bewohner des Quartiers werden über eine Health- & Living-Platform verbunden. Diese Serviceplattform dient als intelligente Schaltzentrale und zur Informationsübertragung zwischen den Akteuren. Dabei unterteilt sich die Plattform in einen Case Care Organizer zur Koordination der Akteure des Gesundheitswesens und einer Coneriege-Plattform zur Unterstützung der Nachbarschaftshilfe im Quartier. Der Austausch medizinischer Daten erfolgt auf Basis der Elektronischen FallAkte. Ein Quartierskümmerer verwaltet und koordiniert die Plattform. HeLP wird gefördert durch EU EFRE NRW im Rahmen des Leitmarktwettbewerbs.

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Ziel des Projekts »EPItect« ist die Entwicklung eines nicht-invasiven Sensorsystems, das die für die Prognose epileptischer Anfälle relevanten Biosignalmuster detektiert. Der Sensor soll von den Patientinnen und Patienten am Ohr getragen werden können. Über mobile Endgeräte werden die Daten ausgewählten Personen zur Verfügung gestellt. So kann bei Bedarf auch das pflegende Umfeld einbezogen werden. Durch diese speziell entwickelte IN-Ohr-Sensorik und eine Vernetzungsinfrastruktur, die sowohl über eine App als auch über ein Internetportal funktioniert, soll die Basis für verschiedene technische Innovationen gebildet werden: Mobile Begleiterlösungen, Alarmdienste und Anwendungen für Eltern oder Lehrer – immer mit dem Ziel im Blick, Epilepsiepatienten und ihren Betreuern sowohl stationär als auch im privaten Umfeld eine bestmögliche Lebensqualität zu ermöglichen.

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