Projekt- und Vortragsvideos

Innamark: Unsichtbare Wasserzeichen in Texten

Textdaten schützen. Kontrolle behalten.

Datenschutz und Datenverarbeitung

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In einer digital vernetzten Welt zirkulieren täglich große Mengen sensibler Textdaten: Verträge, Berichte, E-Mails und nun auch KI-generierte Inhalte. Doch mit dieser Offenheit steigen auch die Herausforderungen: Herkunft, Veränderungen und Weitergabe von Texten sind oft schwer nachvollziehbar.

In diesem Video wird Innamark vorgestellt, eine am Fraunhofer ISST entwickelte Technologie für digitale, unsichtbare und robuste Wasserzeichen in Texten. Sie ermöglicht es, Texte eindeutig zu kennzeichnen und über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg nachvollziehbar und rückverfolgbar zu machen, ohne die Lesbarkeit oder die Nutzung zu beeinträchtigen.

Das Video zeigt:

  • Wo die Herausforderungen im Umgang mit Textdaten bestehen 
  • Wie unsichtbare Wasserzeichen in Texten funktionieren 
  • Welchen Mehrwert Innamark für Unternehmen und Organisationen bietet 
  • Wie sich die Technologie in bestehende Systeme integrieren lässt 

Innamark schafft Transparenz, Vertrauen und Kontrolle über Textdaten. So entstehen Sicherheit, Nachvollziehbarkeit und Datensouveränität.

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Innamark: Unsichtbare Wasserzeichen in Texten | Sensible Geschäftsdokumente

Textdaten schützen. Kontrolle behalten.

Datenschutz und Datenverarbeitung

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In vielen Geschäftsbereichen ist es entscheidend, jederzeit nachvollziehen zu können, woher Dokumente stammen, wie sie verändert wurden und wer Zugriff darauf hatte.

Innamark ist eine unsichtbare, digitale und robuste Lösung, die diesen sicheren Umgang mit sensiblen Geschäftsdokumenten in regulierten Branchen wie Banken, Versicherungen, Kanzleien, dem Gesundheitswesen oder der Industrie ermöglicht.

Innamark stellt durch unsichtbare digitale Wasserzeichen in Texten die Integrität, Authentizität und Nachvollziehbarkeit über den gesamten Lebenszyklus eines Dokuments hinweg sicher, ohne die Nutzung oder Lesbarkeit einzuschränken.

Dieses Video zeigt, was Innamark für regulierte Branchen ermöglicht:

  • Einen sicheren Umgang mit sensiblen und regulierten Dokumenten
  • Nachvollziehbarkeit von Änderungen und Versionen 
  • Schutz vor unkontrollierter Weitergabe und Datenlecks 
  • Sicherstellung von Compliance-Anforderungen

Mit Innamark behalten Organisationen die Kontrolle über ihre Dokumente und erfüllen gleichzeitig höchste Anforderungen an Sicherheit, Transparenz und regulatorische Vorgaben.

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Innamark: Unsichtbare Wasserzeichen in Texten | Verlagswesen & Content

Textdaten schützen. Kontrolle behalten.

Datenschutz und Datenverarbeitung

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In einer digitalen Welt, in der Inhalte schnell verbreitet, kopiert und weiterverwendet werden, wird es immer schwieriger, die Herkunft und Nutzung von Texten nachzuvollziehen. Innamark ist eine Lösung zum Schutz von Texten und geistigem Eigentum im Verlagswesen, Marketing und bei Content-Publishern.

Innamark stellt durch unsichtbare, robuste, digitale Wasserzeichen in Texten sicher, dass Inhalte eindeutig gekennzeichnet und ihre Nutzung transparent, nachvollziehbar und rückverfolgbar gemacht werden – ohne die Lesbarkeit oder Nutzererfahrung zu beeinträchtigen.

Dieses Video zeigt, was Innamark für Content Creator ermöglicht:

  • Schutz von journalistischen Inhalten, Publikationen und Marketing-Texten 
  • Nachvollziehbarkeit der Weiterverwendung und Verbreitung von Content 
  • Sichtbarmachung von Urheberschaft und geistigem Eigentum
  • Kontrolle über die Nutzung eigener Inhalte

Innamark unterstützt Unternehmen und Organisationen dabei, ihre Inhalte zu schützen und gleichzeitig Transparenz über deren Nutzung zu schaffen – für mehr Vertrauen und Datensouveränität im digitalen Content-Ökosystem.

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Innamark: Unsichtbare Wasserzeichen in Texten | Software & KI-Integration

Textdaten schützen. Kontrolle behalten.

Datenschutz und Datenverarbeitung

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Gerade bei der Verarbeitung und Generierung großer Mengen an Textdaten wird es zunehmend wichtig, Herkunft, Veränderungen und Nutzung transparent abzubilden.

Innamark ist eine unsichtbare, robuste, digitale Lösung für Softwareanbieter und KI-/LLM-Integratoren, die ihre Systeme um Funktionen für mehr Vertrauen, Nachvollziehbarkeit und Compliance erweitern möchten. Innamark kann nahtlos in bestehende Softwarelösungen integriert werden und bietet durch unsichtbare digitale Wasserzeichen in Texten neue Möglichkeiten, Inhalte eindeutig zu kennzeichnen und entlang ihres gesamten Lebenszyklus nachvollziehbar zu machen.

Dieses Video zeigt, was Innamark für Software-Anbieter und KI / LLM-Integratoren ermöglicht:

  •  
  • Nahtlose Integration von Innamark in bestehende Software und Plattformen 
  • Erweiterung von Content-Management-, Kollaborations- und KI-Systemen 
  • Nachvollziehbarkeit von KI-generierten und verarbeiteten Texten 
  • Unterstützung von Compliance- und Vertrauensanforderungen 

Mit Innamark können Anbieter ihren Kundinnen und Kunden zusätzliche Funktionen für Sicherheit, Transparenz und Kontrolle bereitstellen – als skalierbare Erweiterung bestehender Systeme.

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PFLIP: Sektorenübergreifender Pflege-Kerndatensatz und Pflege-Datenrepository

Projektvideo

Patientenzentrierte und kontinuierliche Versorgung über Einrichtungsgrenzen in der Pflege hinweg: Das ist das Ziel des vom Bundesforschungsministerium geförderten Projekts PFLIP. Ein interdisziplinäres Team vom Fraunhofer ISST, der Connext Communication GmbH, der Hochschule Bochum und der Diakonie Michaelshoven definiert im Rahmen des Projekts einen Pflege-Kerndatensatz und baut ein intersektorales Pflegedaten-Repository auf. Diese Forschungsleistung hilft beispielsweise bei der Entwicklung pflegeunterstützender KI-Lösungen.

Nähere Informationen zum Projekt gibt es hier.

Digitaler Lebensretter: So sorgt ein Datenraum für schnelle Hilfe im Notfall

Science Slam

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Stell dir vor, du lebst allein und bist auf eine Gehhilfe angewiesen. Ein Sturz oder ein medizinischer Notfall kann schnell lebensbedrohlich werden – doch wie kann in so einer Situation schnell und gezielt Hilfe geleistet werden? Colin Dzieia, wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Abteilung Healthcare am Fraunhofer ISST, erklärt in diesem Video das Projekt A.D.Le.R. Es handelt sich um ein automatisiertes Detektions-, Melde- und Leitsystem für Rettungskräfte, das Notfälle in Echtzeit erkennt und relevante Informationen sicher bereitstellt. Das Besondere: Die Kerntechnologie von A.D.Le.R ist ein sicherer Datenraum, in dem personenbezogene Gesundheits- und Standortdaten nur im Notfall und ausschließlich für autorisierte Rettungskräfte zugänglich sind. Das Projektteam kombiniert hierfür verschiedene Technologien. Mithilfe smarter Sensorik können Stürze und medizinische Notfälle erkannt und automatische Notrufe abgesetzt werden. Der Datenraum ermöglicht einen gezielten und sicheren Austausch von Informationen, wobei die Betroffenen selbst festlegen können, welche Daten im Ernstfall übermittelt werden. Rettungskräfte erhalten dadurch nur die relevanten Informationen, um den Einsatz effizient zu koordinieren und gezielt Hilfe zu leisten. Durch die Integration dieser Technologien trägt A.D.Le.R dazu bei, Menschen mit Beeinträchtigungen mehr Sicherheit im Alltag zu bieten und Rettungseinsätze effizienter zu gestalten.

Plattformökonomie: Wie können Daten in der Produktion besser fließen?

Science Slam

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Stelle dir vor, du bist ein Werkzeughersteller und die Hälfte der Arbeitenden auf deinem Werksgelände gehören gar nicht zu deinem Unternehmen – wie soll denn da die Weitergabe von Informationen reibungslos und vertrauensvoll funktionieren? Und was haben die kryptischen Kürzel 2PL, 3PL und 4PL damit zu tun? Das erklärt Steffen Biehs, wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Abteilung »Industrial Manufacturing« am Fraunhofer ISST, in diesem Video. Er zeigt, wie das Projektteam eine Referenzimplementierung, also ein Beispiel für einen konkreten Prozess in der Werkzeugherstellung, mithilfe einer Plattformökonomie-Lösung umgesetzt hat. Dazu haben Steffen und sein Team den Datenfluss von der Planung der Bestands- und Produktionsversorgung über die Auslieferungsplanung, den Transport außerhalb des Betriebs und das Statusmanagement analysiert. Damit innerhalb dieses Ablaufs Daten souverän geteilt werden können, haben sie Konnektoren entwickelt, mit denen die einzelnen Beteiligten über die Logistikplattform der »Silicon Economy« Daten in einem sicheren Datenraum teilen können. Auf dieser Basis entsteht eine Referenzarchitektur, anhand derer alle möglichen Prozesse in der Silicon Economy umgesetzt werden können.

Wie gut fließt das Blut? Digitale Lösungen erkennen frühzeitig Verengungen

Science Slam

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Mit der Zeit können Arterien krankhafte Veränderungen wie Plaque aufweisen und dadurch Engstellen bilden. Sie sind sehr gefährlich und bergen Risiken für Herzinfarkte oder Schlaganfälle. Pinar Bisgin, wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Abteilung Healthcare am Fraunhofer ISST, berichtet im Video von einer Lösung, die die Flussgeräusche in der Arteria Carotis, also der großen Hauptschlagader am Hals, aufnehmen und einzelnen Personen individuell zuordnen kann. Das System hat das Fraunhofer ISST zusammen mit Partnern im Projekt Bodytune2Clinic entwickelt. Damit können persönliche Veränderungen frühzeitig identifiziert werden. Jetzt wird erforscht, wie gut die Lösung das Ausmaß von Plaque in den Arterien sowohl links als auch rechts feststellen und eine Behandlungsnotwendigkeit identifizieren kann. Projektpartner des Projekts "Bodytune2Clinic" sind die IDTM GmbH, MedEcon Ruhr, Evangelisches Krankenhaus Herne, MR:comp GmbH. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.

Let your knowledge grow - Evaluate protected data with LLMs

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(Video in englischer Sprache)

Die Welt wird immer reicher an Informationen – manchmal von guter und manchmal von schlechter Qualität. Große Sprachmodelle (LLMs) wie ChatGPT werden mit diesen Informationen trainiert, um unsere Fragen zu beantworten und uns zu unterstützen. Um ihre Antworten zu verbessern, können LLMs Methoden wie die Retrieval Augmented Generation (RAG) verwenden, um bessere Antworten zu generieren, indem externe Informationen an die Frage angehängt werden. Die wertvollsten und interessantesten Informationen sind jedoch oft nicht frei zugänglich. Wie können also große Sprachmodelle durch die Einbeziehung geschützter Informationen bessere Antworten liefern?

Wenn wir LLMs und Datenräume mit dem Konzept der Retrieval Augmented Generation kombinieren, können Fragen an einen Datenraum gesendet werden, wobei jeder Datenanbieter gefragt wird, wie wahrscheinlich es ist, dass sein Datensatz die Antwort verbessert. Die Datensätze werden dem Benutzer zusammen mit der Wahrscheinlichkeit angezeigt, dass die Daten ihm bei der Beantwortung seiner Frage helfen. Der Benutzer kann die Nutzungsbedingungen akzeptieren (z. B. durch den Kauf der Daten) und erhält dann Zugriff auf die Rohdaten. Das LLM auf der Verbraucherseite generiert dann aus den neuen Daten eine Antwort auf die ursprüngliche Frage.

Durch die Verknüpfung von Datenräumen mit LLMs über das Konzept von RAG können Geschäftsfälle realisiert werden, die in der Vergangenheit nicht durchführbar waren. LLM-basierte Datenräume für die Suche in geschützten Daten sind eine Entwicklung des Fraunhofer ISST in Zusammenarbeit mit Huawei unter Verwendung der Technologie Boot-X.

»Innovationen auf die Straße bringen«

Keynote von Prof. Dr. Boris Otto auf der TRANFORM24

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Was kommt nach dem »Proof of Concept«? Wie wir digitale Innovationen auf die Straße bringen können | 6. März 2024 | 12.20 Uhr | Transformation Stage |

Es gibt Handlungsbedarf bei der Umsetzung digitaler Strategien in Deutschland. Wir haben hierzulande kein Problem damit, Innovationen zu entwickeln. Wir haben aber auch zu viele Gründe, sie nicht auf die Straße zu bringen.

Deshalb fällt die Bilanz der digitalen Transformation in Deutschland – ehrlich betrachtet – ernüchternd aus. In zu vielen Industrien basieren die Prozesse noch immer auf Excel, E-Mail und Telefon.

Boris Otto fordert einen handfesten »Masterplan zur digitalen Transformation« und hat die wichtigsten Eckpunkte schon parat. Warum wir Öko- anstelle von Ego-Systemen brauchen, warum wir Software nicht als Nebenprodukt, sondern als Wertschöpfungsfaktor betrachten sollten und warum sich Innovationspotenzial nicht entfalten kann, wenn man immer schon im Voraus befürchtet, was alles nicht funktionieren könnte, erfahren Sie in dieser Keynote.

Warum Daten teilen sich lohnt! | IEDS-Projekt

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Durch den unternehmensübergreifenden Datenaustausch und den strategischen Umgang mit Daten können Unternehmen zahlreiche Vorteile erzielen. Das vom Bundesforschungsministerium geförderte Projekt IEDS (Incentives and Economics of Data Sharing - Anreizsysteme und Mechanismen des Data Sharings) untersucht hierbei, welche Vorteile gewonnen werden können und wie Unternehmen intern als auch extern dabei vorgehen müssen.

Weitere Informationen finden Sie unter www.ieds-projekt.de
Wir freuen uns auf den Austausch!

Eclipse Dataspace Connector – Eine Open-Source Technologie für B2B Data Sharing

Überall in der Wirtschaft nutzen Unternehmen digitale Technologien, um innovative Dienstleistungen anzubieten, das Wachstum zu beschleunigen und Geschäftsprozesse zu verändern. Datenbestände spielen in dieser modernen Wirtschaft eine wichtige Rolle. Um diese Daten gemeinsam zu nutzen, ist eine neue Technologie erforderlich, die Offenheit, Interoperabilität, Erweiterbarkeit, Souveränität und Transparenz unterstützt. Der Eclipse Dataspace Connector ist eine solche Technologie. Das Open-Source-Projekt wird unterstützt vom Fraunhofer-Institut für Software- und Systemtechnik ISST, Daimler TSS, BMW Group, Deutsche Telekom, Microsoft, Amazon AWS, SAP, ZF Friedrichshafen und GAIA-X AISBL sowie von der International Data Spaces Association.

Dataspace Connector - Der Wächter des souveränen Datenaustauschs

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Der Dataspace Connector (DSC) ist eine Open-Source-Software für den souveränen Datenaustausch. Auch nach dem Austausch der Daten behält der Datengeber die Kontrolle darüber, was mit den Daten geschieht. Basierend auf der Grundlage der International Data Spaces-Referenzarchitektur ermöglicht der DSC die Erweiterung von Daten mit Richtlinien und Bedingungen und deren Verarbeitung. Der DSC ist eine Kernkomponente für den Aufbau von Datenräumen gemäß der Norm DIN SPEC 27070. Der Dataspace Connector ist unter Apache 2.0. lizenziert und für die persönliche oder kommerzielle Nutzung absolut kostenlos.

Weitere Informationen: www.dataspace-connector.io

»Digital Life Journey« Selbstbestimmt leben in einer digitalisierten Welt

Die »Digital Life Journey« beschreibt uns von unserer Geburt an bis hin zu unserem Tod. Dabei kommt die Frage auf: Könnte man den einzelnen Bürger in seiner Gesamtheit beschreiben, wenn man alle seine Daten zusammenführen würde –  das »Digitale Ich« sozusagen? Diese »Digital Life Journey« zeigt auf, wie jeder Mensch wieder zum Souverän seiner Daten wird und in welcher Art und Weise Gesellschaft, Technologie, Ethik, Recht und Ökonomie zusammenspielen müssen.

»Shared Digital Twin« – Daten als strategische Ressource nutzen

Der »Shared Digital Twin« wurde auf Basis der vom Fraunhofer ISST entwickelten IoT-Architektur RIOTANA entwickelt. Mit RIOTANA können aus den Rohdaten laufender Prozesse (etwa Schwingungen, Temperatur oder Reibung) in Echtzeit aussagekräftige Kennzahlen generiert werden. Als Digital Twin kommt die von der Plattform Industrie 4.0 standardisierte Verwaltungsschale zum Einsatz, so dass das Framework und die Schnittstellen des Zwillings klar definiert und einheitlich sind.

Doch »Shared« heißt, dass die Daten nicht nur im Unternehmen selbst verbleiben, sondern in Netzwerkstrukturen ausgetauscht werden. Dazu nutzt die Lösung »IDS-Konnektoren«, die im Rahmen der International Data Spaces (IDS)-Initiative von Fraunhofer und zahlreichen Wirtschaftspartnern mit dem Ziel vorangetrieben wird, einen souveränen Austausch von Daten zwischen verschiedenen Unternehmen standardisiert zu ermöglichen. Die Kontrolle über die Daten behält bei der Nutzung des International Data Spaces immer das datengebende Unternehmen, indem es Nutzungsbedingungen an die Daten heftet, die es mit Kooperationspartnern teilt. Beide Unternehmen, die den Digitalen Zwilling teilen, können die Daten auch mit Informationen anreichern.

Der Shared Digital Twin setzt also mit der Verwaltungsschale und den IDS-Konnektoren auf zwei Standards, die bereits Einzug in die Industrie gefunden haben. Welche Datenbank in dem Zwilling eingesetzt wird, kann variabel anhand des jeweiligen Anwendungsfalls entschieden werden.

Projekt SMITH – Smart Medical Information Technology for Healthcare

»SMITH« - Das steht für Smart Medical Information Technology for Healthcare und beschreibt eines von vier Förderprojekten der Medizininformatik-Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, das sich zum Ziel gesetzt hat, die individuelle Patientenversorgung, durch die effiziente Verfügbarmachung von Daten für die klinische Forschung, zu verbessern.

Hierfür wurde eine Referenzarchitektur entwickelt, die es den teilnehmenden unversitätsmedizinischen Standorten und den dort angesiedelten Datenintegrationszentren ermöglicht, Daten über eine zentrale Plattform auszutauschen: die »SMITH«-Service-Plattform. Der von unseren Forschern entwickelte »SMITH«-Marketplace ist eine von verschiedenen Applikationen, die als zentraler Zugangspunkt für den Endanwender fungiert und der es Forschern erlaubt, auf die für ihre Forschung relevanten Daten aller Datenintegrationszentren zuzugreifen und diese zu nutzen.

Wie genau diese Vorgänge ablaufen und wie die technischen Hintergründe aussehen, erfahren Sie im Video.


Weitere Informationen zu dem Projekt »SMITH« finden Sie hier.