Inhalt
Künstliche Intelligenz hat das Potenzial, die Produktentwicklung grundlegend zu verändern, indem sie Prozesse von der ersten Idee bis zur Markteinführung automatisiert und beschleunigt. Dieses Potenzial kann jedoch nur dann ausgeschöpft werden, wenn Unternehmen frühzeitig die richtigen technischen, organisatorischen und datenbezogenen Voraussetzungen schaffen. Das Whitepaper beschreibt ein skalierbares Framework, das Unternehmen dabei unterstützt, von isolierten Pilotprojekten zu einer ganzheitlichen, unternehmensweiten Nutzung von KI zu gelangen und diese strategisch auszurichten. Dabei wird zwischen vertikalen Anwendungsfällen, die einzelne Prozesse optimieren, und horizontalen Anwendungsfällen unterschieden, die Daten, Tools und Disziplinen miteinander vernetzen. Während viele Unternehmen aktuell vor allem vertikale Lösungen einsetzen, liegt der größte langfristige Nutzen in der horizontalen Integration, da sie bereichsübergreifende Synergien ermöglicht und die Wertschöpfung insgesamt verbessert. Um dieses Potenzial zu realisieren, müssen Unternehmen sowohl konkrete Anwendungsfälle frühzeitig umsetzen als auch in eine interoperable Infrastruktur, hochwertige und zugängliche Daten sowie geeignete Technologien investieren und gleichzeitig klare Governance-Strukturen etablieren. Ohne diese Maßnahmen besteht die Gefahr, dass KI-Initiativen fragmentiert bleiben und ihr volles Potenzial nicht entfalten können.
Autoren
- Dirk Alexander Molitor (Accenture)
- Vlad Larichev (Accenture)
- Tobias Guggenberger (Fraunhofer ISST)
- Marcel Altendeitering (Fraunhofer ISST)
- Daniel Porta (DFKI)
- Matthias Ziegler (Accenture)
Partner
- Accenture
- DFKI